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Deutschland - 04.11.2018

Zwischen Nürnberg und München: Anschlag auf ICE sollte viele Menschen töten

Polizisten suchen auf der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und München die Schienen ab: Die Ermittler fanden zwei Drohschreiben. (Archivbild) (Quelle: Daniel Karmann/dpa)

War ein großer Terroranschlag misslungen? Nachdem Anfang Oktober ein ICE in ein Stahlseil raste, soll es neue Informationen aus Ermittlerkreisen geben.

Ein Anschlag auf die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München am 7. Oktober sollte nach Informationen der „Welt am Sonntag“ zahlreiche Menschen töten. An dem Tag war die Frontscheibe eines ICE durch ein Stahlseil beschädigt worden, das unbekannte Täter über die Bahngleise im mittelfränkischen Allersberg nahe Nürnberg gespannt hatten.

Es sei allerdings zu dünn gewesen, um den Zug entgleisen zu lassen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Ermittlerkreise. Es sei durch die Wucht des Aufpralls gerissen. Ziel sei ein Anschlag „mit vielen Toten und Verletzten“ gewesen, zitiert die „Welt am Sonntag“ die Ermittler.

Drohschreiben kündigt Anschläge auf den Bahnverkehr an

In der Nähe des Tatortes seien neben mehreren Holz- und Eisenteilen laut Bayerischem Landeskriminalamt (LKA) auch zwei Drohschreiben gefunden worden, ein komplett erhaltenes und ein Fragment.

„Die beiden Dokumente, die jeweils aus einer Seite bestehen, sind in arabischer Sprache abgefasst. Darin werden europaweite Angriffe gegen den Bahnverkehr angedroht, falls die EU-Staaten nicht aufhören sollten, die Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ zu attackieren“, schreibt die Zeitung.

„Wir nehmen das Drohschreiben ernst. Der IS-Bezug wird aber noch geprüft“, sagte ein LKA-Sprecher der Zeitung.

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