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Sport - 06.07.2019

Benin und Senegal im Viertelfinale

Mit Senegal und Benin stehen beim Afrika Cup die ersten beiden Viertelfinalisten fest. Für die Senegalesen trifft ihr Star Sadio Mané vom FC Liverpool. Benin beweist Nervenstärke und schafft eine Überraschung.

Benin hat beim Afrika-Cup für eine Sensation gesorgt und ist überraschend ins Viertelfinale eingezogen. Der 88. der FIFA-Weltrangliste setzte sich im ersten Achtelfinale gegen den bisher ohne Punktverlust und Gegentor gebliebenen Mitfavoriten Marokko mit 4:1 (0:0/1:1) nach Elfmeterschießen durch. Für die Mannschaft des französischen Auswahltrainers Michel Dussuyer war es neun Jahre nach der letzten Teilnahme am prestigeträchtigen Turnier der erste Sieg beim Afrika-Cup überhaupt. Benin war nach drei Remis lediglich als einer der vier besten Gruppen-Dritten in die erste K.o.-Runde gekommen.

Beim Spiel gegen Favorit Marokko im Al Salam Stadion von Kairo hatte Moise Adilehou Benin nach Vorarbeit von Arminia Bielefelds Neuzugang Cebio Soukou in Führung gebracht (54. Minute). Nach dem Ausgleich durch Youssef En-Nesyri (76.) ging es in die Verlängerung. Allerdings hatte Marokko in der Nachspielzeit die Führung und das Erreichen des Viertelfinals auf dem Fuß: Stürmerstar Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam schoss einen Foulelfmeter an den Pfosten (90.+6). In der Verlängerung geriet Benin durch eine Gelb-Rote Karte gegen Khaled Adenon in der 95. Minute in Unterzahl, erreichte aber dennoch das Elfmeterschießen. Und da zeigte der Favorit Nerven: Zwei Marokkaner verschossen, Benin gelang die faustdicke Überraschung.

Sadio Mané trifft

Liverpools Stürmer Sadio Mané

Nächster Gegner ist im Viertelfinale nun das Team von Senegal, das durch ein 1:0 (1:0) gegen Uganda in die nächste Runde einzog. Sadio Mané, Stürmer beim Champions-League-Sieger FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp, hatte den Favoriten in der 15. Minute in Front gebracht. In der zweiten Halbzeit verschoss er aber einen Elfmeter. 

Weil Uganda aber gegen die gut gestaffelte Defensive Senegals nichts auszurichten vermochte und nur mit Standardsituationen vor das gegnerische Tor kam, blieb es letztlich beim knappen Erfolg Senegals.

asz (dpa)

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