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Deutschland - 11.07.2019

München und Iserlohn: Moscheen wegen Droh-Mail geräumt

Polizei im Einsatz: Wegen Droh-Mails musste die Polizei in München und Iserlohn drei Moscheen räumen lassen. (Quelle: Alexander Pohl/Symbolbild/imago images)

Insgesamt drei Moscheen – zwei in München, eine in Iserlohn – mussten aufgrund von Droh-Mails geräumt werden. Der Staatsschutz ermittelt. 

Wegen Drohungen hat die Münchner Polizei zwei Moscheen räumen lassen. Gegen Mittag seien an den Gebetshäusern in den Stadtteilen Pasing und Freimann „zeitgleich E-Mails mit gleichlautendem Wortlaut“ eingegangen, teilte die Polizei mit. Darin sei eine Gefahrenlage angekündigt worden.

Details nannte die Polizei zunächst nicht. An beiden Moschee sei nichts gefunden worden, sagte eine Sprecherin zum Abschluss des Einsatzes.

In den vergangenen Monaten hatte es deutschlandweit immer wieder Bombendrohungen gegen öffentliche Gebäude gegeben, die sich als haltlos herausstellten.

Bombendrohung in Iserlohn – Straßensperrungen

In Iserlohn kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Der Vorsitzende der Ditib-Moschee erhielt eine E-Mail, die mit der Sprengung des Gotteshauses drohte. Dies berichtete die Nachrichtenplattform „come-on.de“. 

Derzeit sei der Verkehr rund um die Moschee stilllegt. Die Anwohner aus den umliegenden Häusern wurden evakuiert. Zudem sollen drei Sprengstoff-Hunde den Einsatz des Staatsschutzes unterstützen. 

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