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Sport - 1 Woche ago

RB Leipzig muss ums Weiterkommen bangen

Dass die Schotten Kampfgeist haben, ist nicht überraschend. Für RB Leipzig offenbar schon. Auswärts bei Celtic Glasgow kassiert Leipzig zwei unnötige Gegentore. Zwei andere deutsche Vereine jubeln dagegen.

Der Lärmpegel ist extrem hoch. Der Celtic Park ist für seine stimmungsvolle Atmosphäre bekannt. Die 60.000 Fans singen das ganze Spiel hindurch. Besonders bei internationalen Partien ist die Unterstützung für die „Bhoys“ extrem. Und die bedanken sich dafür mit leidenschaftlichem Kampfgeist auf dem Rasen. Diese Erfahrung haben auch die Profis von RB Leipzig an diesem Donnerstagabend bei der 1:2 (0:1)-Niederlage gemacht. Waren sie deshalb bei den beiden Gegentoren gedanklich nicht ganz auf dem Rasen?

„Ich finde, wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt – mit einer unterirdischen Abwehr bei den Gegentoren. Wir haben uns um den Lohn der zweiten Halbzeit gebracht. Ich fand, dass wir bis zum 1:0 das Spiel klar dominiert haben, das Spiel hat nur in der Hälfte des Gegners stattgefunden. Es lag am Verhalten bei den beiden Gegentoren“, meinte Trainer Ralf Rangnick hinterher. Dabei vergaß er, dass sein Team das erste Gegentor bereits in der elften Minute durch Kieran Tierney kassiert hatte.

Die Freude währte nur 45 Sekunden

Während die Trikots der RB-Spieler in Königsblau und die Hosen in Knatschgelb leuchteten, war das Spiel der Gästemannschaft in der ersten Halbzeit eher blass. Natürlich war der Ausfall von Nationalspieler Timo Werner, Yussuf Poulsen und Emil Forsberg bitter. Aber auch die hätten wohl kaum Tore erzielt – denn es fehlte an Kreativität im Aufbau. Den Jubel nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Jean-Kevin Augustin (78. Minute) konnte der Bundesligist nur sehr kurz genießen. 45 Sekunden später netzte  Odsonne Edouard (79.) zum 2:1 für Celtic ein. „Wir waren klar besser. Wir hatten Qualität auf dem Platz und hatten Riesendinger. Das ärgert mich extrem“, sagte Marcel Sabitzer.

Der Frust ist verständlich: Denn Celtic schloss bei noch zwei ausstehenden Spielen in der Tabelle der Gruppe B nach Punkten zu Leipzig auf (6), hinter dem souveränen Spitzenreiter RB Salzburg (12). Einen Patzer sollte sich das Team von Trainer Rangnick nicht mehr erlauben.

Frankfurt und Leverkusen lösen vorzeitig Tickets

4. Spiel, 4. Sieg: Eintracht Frankfurt

Ganz anders die Situation bei den beiden anderen deutschen Vertretern: Sowohl Eintracht Frankfurt als auch Bayer 04 Leverkusen sind bereits vorzeitig für die das Sechzehntelfinale der Europa League qualifiziert. Pokalsieger Frankfurt machte mit dem 3:2 (1:0) bei Apollon Limassol den vierten Sieg im vierten Spiel der Gruppe H perfekt. Die Tore für die Eintracht erzielten Luka Jovi (17.), Sébastien Haller (55). und Mijat Gaicnovic (58.). Die Werkself aus Leverkusen setzte sich mit 1:0 (0:0) gegen den zuvor ungeschlagenen Schweizer Pokalsieger FC Zürich durch und kann wie die Gäste nicht mehr von den ersten beiden Plätzen der Gruppe A verdrängt werden. Der kroatische Vizeweltmeister Tin Jedvaj erzielte per Kopf das Tor der Gastgeber (60.).

sw/sn (dpa, sid)

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